PROVIANT » Captain´s Curry & Gewürze
Call us toll free: +49 030 29001174
Top notch Multipurpose WordPress Theme!
Call us toll free: +49 030 29001174

Captain´s Curry

Gehen sie mit Captain´s Curry auf Reisen.
Begleiten sie uns in die 60´ Jahre und gehen sie auf große Fahrt auf den Schiffen des Norddeutschen Lloyd. Die hier entstandenen Curryrezepte wurden nun liebevoll zusammengetragen und rekonstruiert vom damaligen Matrosen - heute Kaptain Hermann Köster, und neu aufgelegt vom Proviant.

Der Smutje ist der wichtigste Mann an Bord, denn ein hungriger Matrose ist geneigter zur Meuterei. Lieber einen ungerechten Kapitän als einen unbegabten Smutje.
Schiffsköche stehen dabei alle vor dem gleichen Problem, auf kleinem Raum zu zaubern, mit den wenigen Zutaten und Möglichkeiten die da sind. Curry ist hierbei oft die Geheimzutat und so ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass der Smut sein eigenes zusammenstellt. Gewürze, Kerne und Nüsse werden in der Pfanne angeröstet, vermahlen und vermengt, so dass auch die einfachste Zutat geschmacklich veredelt wird. Ein Koch, der sein Handwerk beherrscht, hat die Mannschaft in der Hand.

 

Schiffsrouten auf denen die Curry´s entstanden

Captain´s Curry "WESERSTEIN"

Dem plietschen Smutje der "Weserstein" haben wir dieses Curry zu verdanken. 1968-69 war der Auftrag der "Weserstein" einfach. Neuseeland braucht ein Wasserkraftwerk und in Bremen brauchen sie Wolle. So verließ das Schiff voll beladen mit Maschinen- und Turbinenteilen ihren Heimathafen und fuhr auf kürzestem Weg durch den Panama Kanal nach Neuseeland.

Die Hinreise war für den Smutje ein kulinarisches Heimspiel. Ohne wirklichen Aufenthalt gab es den mitgebrachten norddeutschen Proviant und Labskaus braucht kein Curry. Der Rückweg stellte sich ganz anders dar.

In Neuseeland angekommen wurden nach altem Seerecht die Vorratskammern verplombt und frischer Proviant musste von Land an Bord gebracht werden. In den 60zigern bedeutete dies vor allem viel Hammelfleisch und Aale. Diese sehr eigenen intensiven Geschmäcker mit einen Curry zu unterstützen und zu mildern war keine leichte Aufgabe, wurde jedoch durch die Beigabe verschiedener ebenso intensiven Gewürze gemeistert.

Eine wirkliche kulinarische Abwechslung gab es, ausser bei einem kurzen Zwischenstopp auf  Pitcairn Island, wo sie den Nachfahren der „Bounty“ Meuterern ihre Post und Proviant brachten, für die Mannschaft dennoch nicht. Nach 4 Wochen bei 20 Knoten auf hoher See, mit Wolle die aus den Lagerräumen quoll und Hammel oder Aal auf den Tellern, hatte dieses Curry wohl die härteste kulinarische Probe mit Bravour bestanden und trotzdem hatten alle die Nase von Schafen voll.

Captain´s Curry “REIFENSTEIN”

Dem plietschen Smutje der "Reifenstein" haben wir dieses Curry zu verdanken. 1967 fuhr diese von ihrem Heimathafen Bremen voll beladen mit Maschinenteilen gen Osten. Die Route führte sie über das Mittelmeer durch den Suez Kanal in den Indischen Ozean bis nach Australien. Hier löschten sie ihre Ladung und nahmen eine Teilladung Wolle auf.

Mit einem nördlichen Kurs begann die Route dieses Currys. Stationen wie Malaysia, China und Korea gaben dem Curry Beigaben wie Koreander, Galgant, Cocos oder Chili, wodurch es mit einer lieblichen Schärfe die fernöstlichen Aromen umspielt und widerspiegelt. Des Smutjes Clou: Pinienkerne aus dem Mittelmeerraum runden alles mit leichten Röstaromen ab.

Der Heimweg der "Reifenstein" sollte sich derweilen als schwierig herausstellen. Im Golf von Bengalen, das Schiff mittlerweile vollbeladen mit Konserven, kam die Nachricht, dass sich die politische Lage im Roten Meer geändert hatte und diese Route versperrt war. Für die "Reifenstein" galt es nun um Afrika herumzufahren. Mit einem fähigen Schiff, gutem Proviant und einem so feinen Curry kam die Mannschaft jedoch, mit nur einmal Kraftstoff bunkern in Cape Town, wohlgenährt in Bremen an.

Captain´s Curry "BUNTENSTEIN"

Dem plietschen Smutje der "Buntenstein" haben wir dieses Curry zu verdanken. 1966 fuhr das Schiff von ihrem Heimathafen Bremen, beladen mit Autos, Lastern und Maschinenteilen nach Rio de Janeiro.

Nachdem große Mengen der Laster gelöscht wurden, führte der Weg sie weiter durch die Magelanstraße gen Westküste. Vielleicht durch die schroffe Gegend und raue See ist dieses Curry besonders scharf. Um seine Mannschaft nicht auf die Probe zu stellen, hat der Smutje sein Curry meist als Marinade verwendet, wodurch die unterschiedlichen Pfefferaromen besonders zur Geltung kommen.

Die Süd-Westküste Amerikas hinauf löschten sie ihre Ladung und fuhren wieder voll beladen mit Kaffee, Kupfer und einem neuen Schärfebewusstsein durch den Panama Kanal Bremen entgegen.

 

Captain´s Curry "BISCHOFSTEIN"

Dem plietschen Smutje der "Bischofstein" haben wir dieses Curry zu verdanken. 1964 fuhr diese von ihrem Heimathafen Bremen über den Atlantik zur Nord-Ostküste Amerikas, um vor allem in Boston und NY Bier zu löschen.
Um die Männer bei Laune zu halten kreierte der Smutje ein leicht scharfes Curry mit Mandeln,
welches durch seinen Anteil an Lorbeer zu rotem Fleisch hervorragend passte.

Auf der Weiterfahrt durch den Panama Kanal über Kalifornien bis hinauf nach Kanada konnte sich das Curry weiter beweisen, da nun der Fenchel in der Mischung zu Fisch hervorragend passte. Mit einem erprobten neuen Rezept und vollgeladen mit Tabak trat die "Bischofstein" wieder den Heimweg an.


Proviant Gewürzdosen

gewuerzdosen
Galgantwurzel

Die Galgantwurzel auch Siam-Galgant genannt, ist eine Pflanzenart der Ingwergewächse und wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Er ist in China heimisch und wird dort sowie ganz Südostasien angebaut. Es riecht würzig und schmeckt bitter aromatisch sowie schwach brennend, erinnert etwas an Ingwer mit Pfeffer. Galgant wirkt besonders beruhigend auf den Körper und ist Bestandteil von vielen Gewürzmischungen und Likören.

Pimentón de La Vera DOP

Der traditionell geräucherter Pimentón de La Vera DOP ist eine spanische, herkunftsgeschützte Spezialität aus der Provinz Extremadura. Die vollreifen großen Paprikaschoten werden gleichzeitig getrocknet und geräuchert. Sie werden direkt nach der Ernte auf Trockenböden ca. 1 Woche lang mehrfach umgeschichtet und über dickem Eichenholzrauch geräuchert werden. Das Eichenholz stammt von der Steineiche, mit deren Eicheln auch die iberischen Schweine gefüttert werden. Nach der Trocknung werden die geräucherten Schoten in Mahlwerken zu rotem, feinem Pulver vermahlen, dabei wird traditionell vermieden, Kerne und Stiele der Schoten mitzuverarbeiten, wodurch sich eine besondere Süße entfaltet. Der Mahlvorgang wird bis zu fünfmal wiederholt, um den gewünschten Feinheitsgrad zu erreichen. Pimentón de la Vera ist ein fester Bestandteil der spanischen Choriso, Patatas bravas aber auch für Fleischeintöpfe, Hähnchen und Tomaten Sauce hervorragend geeignet. Jetzt auch in Edel-Süß

Ras el Hanout

Diese berühmte marokkanische Gewürzmischung, die übersetzt "Chef des Ladens" heißt, wird in Marokko und Tunesien für Reis- und Wildgerichte,  Couscous, Schaf,- Fleisch,- Eintöpfe und auch für Süßspeisen verwendet. Zutaten: Kubebenpfeffer, Langer Pfeffer, Koriander, Ingwer, Pfeffer, Kreuzkümmel, Mönchspfeffer, Schwarzkümmel, Kardamom, Fenchel, Kurkuma, Muskatnuss, Galgant, Nelken, Zimt, Lorbeerblätter.

Vojvodina Paprika

Der serbischer Bauernpaprika wird in der pannonischen Donauebene der Vojvodina angebaut. Das Land ist von einer günstige Kombination aus humusreichen Böden und einem kontinentalen Klima geprägt. Aufgrund der idealen Bedingungen zählt es  zu den besten Paprikaanbaugebieten der Welt. Die aromatischen, alten Landsorten des Gewürzpaprikas werden dort noch in aufwändiger Handarbeit kultiviert. Die Herstellung des qualitativ sehr hochwertigen Paprika erfolgt auf traditionelle Art in einem Familienbetrieb. Der Paprika wird handgepflückt, anschließend handverlesen und dann in Paprikakränzen in der Sonne getrocknet. Nach der ersten Trockenphase folgt eine erneute Sortierung. Nun wird der Paprika schonend im Ofen bei ca. 60 C° für wenige Stunden getrocknet, anschließend entstielt und in einer modernen Edelstahlmühle 3 fach fein gemahlen. Die sorgfältige und aufwändige Verarbeitung, verleiht diesem Gourmetpaprika eine ganz außergewöhnliche Geschmacksintensität. Die Auswahl der verschiedenen Paprikasorten und die Menge der zugegebenen, ‪Capsaicin‬ haltigen Paprikasamen entscheiden über die schärfe des Paprikapulvers. Gleich nach dem Vermahlen, wird das Paprikapulver vollkommen unbehandelt in Säcke abgefüllt und direkt nach Deutschland verschickt. Verwenden Sie diesen Paprika für Fleisch-, Fisch-, Geflügel-, Reisgerichte, Eintopfgerichte, Gemüse und Saucen, Gulasch, Käse, Salate, Marinaden und Eierspeisen.


Bruschetta

bruschetta_labelItalienische Spezialität, die als Belag auf geröstetem Weißbrot gegessen wird. Das besondere dieser Mischung sind die speziell getrockneten Tomaten, die sich schnell in Flüssigkeit auflösen. Unsere Bruschetta-Gewürzzubereitung schmeckt aber auch in Tomatensaucen, Blatt- und Tomatensalaten und zu Schafskäse. Zutaten: Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum, Meersalz, Oregano.

Harissa

harissa_labelIn der tunesischen Küche kommt Harissa als Universalwürzmittel zu jeder Mahlzeit zum Einsatz. Es wird als Brotaufstrich und zu einer traditionellen einfachen Vorspeise aus Thunfisch und Olivenöl ebenso verwendet wie zu jedem Hauptgericht mit Couscous oder Reis. Marinieren Sie vor dem Grillen Huhn, Lamm oder Fisch damit oder probieren Sie es direkt auf einer Avocado. Um eine Harissapaste herzustellen geben Sie einfach Olivenöl bei. Zutaten: Chillies, Knoblauch, Koriander, Kümmel, Cumin, Krauseminze.

Chakalaka

chakalaka_label Das Rezept für die Chakalaka Gewürzmischung stammt aus Südafrika. Für die Herstellung des Chakalaka-Dips wird diese einfach mit etwas Wasser zu einer Paste angerührt. Er schmeckt zu Gemüsesticks, Brot, Salzgebäck, Nachos und Tortilla-Chips, in Tacos, als Grillsauce zu Huhn, Lamm und Schweinefleisch. Klassisch wird die südafrikanische Würzsauce zu gebackene Bohnen und Weißkohl gereicht. Zutaten: Tomatenflocken, Karottenflocken, Ananasflocken, Meersalz (10%), Chili, brauner Zucker, Gemüsepaprika rot, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Cardamom.